Author Archives: Michel

Winterzeit ist Kekszeit

moin moin,
was macht man in dieser ungemütlichen Zeit um sich die Laune aufzubessern? Genau Kochen und Backen!
hier meine liebste Variante von Nougatplätzchen
Rezept Nougatplätzchen

Zutaten

Zutaten (für etwa 4 Bleche Kekse da doppelte Kekse = 2 Bleche)
für den Teig: 1 großes Ei, 500g Mehl, 300 g Butter ,150g Puderzucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz
für die Füllung: 150-200g Nougat
Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und durchkneten mit den Rührer oder mit den Händen.

Den fertigen Teig dann mind 1 Stunde in den Kühlschrank legen Danach den Teig ausrollen und ausstechen in der gewünschten Form. z.B Piratensäbel oder so ;-)
Die Plätzchen goldgelb backen bei 160-170°C bei Normaldruck :-) , selbige etwas abkühlen lassen
Das Nougat in einem Wasserbad erwärmen und dann über die Hälfte der Plätzchen verteilen und dann die andere Hälfte der Plätzchen darauf legen
ggf. dann noch mit Mondgesichtern verzieren
Grüße und guten Hunger Michel

Bild Kekse

Ringvorlesung: Social Engineering & Co.: Die sozialpsychologischen Grundlagen der Manipulation

Am Dienstag 14.06.2011 findet mal wieder ein Vortrag der Mash-HSG statt im G10-R460. Thema diesmal:

Stefan Schumacher: Social Engineering & Co.: Die sozialpsychologischen Grundlagen der Manipulation

Social-Engineering ist eine Angriffsstrategie, die nicht die Technik als Opfer auserkoren hat. Stattdessen wird hier viel lieber – und vor allem effizienter – der Mensch, bzw. sein Verhalten angegriffen. Ein Angreifer verwendet verschiedene Strategien und Taktiken, um aus Benutzern der Systeme Informationen wie Passwörter oder IP-Adressen herauszuholen. Mithilfe dieser Informationen kann er erfolgreiche Angriffe gegen Zielsysteme fahren. Dieser Vortrag zeigt, wie Social-Engineering funktioniert und erklärt die zugrundeliegenden Tricks und Kniffe anhand sozialpsychologischer Studien und Experimente. Außerdem werden Beispiele,Warnsignale und Gegenmaßnahmen vorgestellt. Der Vortrag richtet sich an Sicherheitsverantwortliche und Systemadministratoren, die verstehen wollen, wie Social-Engineering funktioniert und dieses Wissen in ihre Sicherheitsmaßnahmen integrieren wollen. Vorgestellt werden die sozialpsychologischen Grundlagen der Psychologie der Manipulation.

Weitere Links und Literatur:

  • Stefan Schumacher: Die psychologischen Grundlagen des Social-Engineering. Magdeburger Journal zur Sicherheitsforschung www.wissens-werk.de/index.php/mjs/article/viewFile/74/40
  • Stefan Schumacher: ”Die Psychologischen Grundlagen des Social-Engineering.” In: ”Proceedings. GUUG Frühjahrsfachgespräches 2009, 10.–13. März 2009, Hochschule Karlsruhe.” GUUG, München 2009, ISBN 978-3-86541-322-2, S. 77–98 (”UpTimes” 1, 2009).
  • Stefan Schumacher: ”Admins Albtraum. Die psychologischen Grundlagen des Social Engineering.” Teil 1. In: ”Informationsdienst IT-Grundschutz.” 7, 2009, (ISSN1862-4375), S. 11–13,grundschutz.info/fileadmin/kundenbereich/Dokumente/Grundschutz_7-2009_11_13.pdf (PDF; 1,16 MB).
  • Stefan Schumacher: ”Admins Albtraum. Die psychologischen Grundlagen des Social Engineering.” Teil 2. In: ”Informationsdienst IT-Grundschutz.” 8, 2009, S. 8–9,grundschutz.info/fileadmin/kundenbereich/Dokumente/Grundschutz_8-2009_8_9.pdf (PDF; 628 KB).
  • Stefan Schumacher: ”Admins Albtraum. Die psychologischen Grundlagen des Social Engineering.” Teil 3. In: ”Informationsdienst IT-Grundschutz.” 10, 2009, S. 21–22.
  • Stefan Schumacher: ”Psychologische Grundlagen des Social Engineering.” In: ”Die Datenschleuder.” 94, 2010, ISSN 0930-1054, S. 52–59, ds.ccc.de/pdfs/ds094.pdf .

Ringvorlesung: vom Cyberkriege

Auch diese Woche gibt es wieder einen Vortrag der Mash-Hochschulgruppe, Beginn  19 Uhr im G10-R460.

 

Livestream gibt es hier: http://www.ustream.tv/channel/sicherheitsforschung-magdeburg

Stefan Schumacher: vom Cyberkriege

Der Vortrag untersucht die Frage, ob ein Krieg im Cyberspace überhaupt

möglich ist. Dazu stütze ich mich auf die Kriegs-Definitionen die Clausewitz aufgestellt hat und wende diese auf die aktuelle Cyberwar-Diskussion an. Ich stelle die aktuellen technischen Möglichkeiten für Cyberattacken in einem kurzen Überblick vor und zeige, wie sich durch die ausbreitende Technik Angriffsvektoren für Cyberattacken öffnen. Außerdem zeige ich, welchen Einfluss die gegenwärtige Entwicklung auf militärische Strategien hat.

Weitere Links und Literatur

Ringvorlesung Informationstechnologie und Sicherheitspolitik

Die MASH Hochschulgruppe veranstaltet dieses Sommersemester wieder eine Ringvorlesung mit Themen Rund um die Sicherheitspolitik. Im Wintersemester waren die Vorträge leider nur recht überschaubar besucht, obwohl die Themen super waren.

Die Vorträge beginnen wie im letzten Semester dienstags, 19 Uhr im

Gebäude 10, Raum 460 der Uni.

Das Programm sieht wie folgt aus:

  • Dienstag, 31.05.: Stefan Schumacher: Big Brother is watching you - Überwachung im Internet.
    *update* Ich habe eine Aufzeichnung des Vortrages online gestellt:
  • Dienstag, 07.06.: Stefan Schumacher: Vom Cyber-Kriege
  • Dienstag, 14.06.: Stefan Schumacher: Social Engineering & Co.: Die sozialpsychologischen Grundlagen der Manipulation
  • Dienstag, 21.06.: Stefan Schumacher: Zu einer Didaktik der Sicherheit
  • Dienstag, 28.06.: Karsten Steinmetz und Köksal Caliskan: e-Revolutionen im arabischen Raum
  • Dienstag, 05.07.: Jens Holze: Die Hackerkultur und ihre Bedeutung für die Open Source Bewegung

Unter http://www.sicherheitspolitik.net findet ihr das ausführliche Programm sowie die Anfahrtsbeschreibung.

Coworking jetzt auch in Magdeburg

Moin moin,

Eine Gute Nachicht für alle zukünftigen Selbständigen.

In Magdeburg gibt es jetzt einen Coworking Space für genau euch. Die studentische Organisation SIFE Magdeburg bietet zusammen mit Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V. am Hasselbachplatz euch die Gelegenheit, kostengünstig einen Arbeitsraum zu mieten.

Flyer vom Coworking Place (850kb)

Bild SIFE Coworking 2Bild Coworking 1

Für euch die Mitteilung an die Studenten von SIFE:

CoWorkingspace für Magdeburg

Liebe Studis,

das so genannte „Coworking“ gilt als eine neue Form des Arbeitens. Hierbei werden Büroräumlichkeiten von Personen aus den verschiedensten Berufsrichtungen gemeinsam genutzt.

Egal ob Freiberufler, Kreativer, Projektarbeiter oder Student; dieser neue Trend verspricht kreatives Miteinander, flexibles Arbeiten und eine ungezwungene Atmosphäre. Das Konzept hat sich bereits in verschiedenen deutschen Städten etabliert, darunter Berlin und Leipzig.

Nun ist es mit Hilfe des SIFE-Teams gelungen auch einen CoWorkingspace nach Magdeburg zu bringen.

Der CoWor­kings­pace be­fin­det sich in den Räu­men von „web­va­ri­ants“ am Brei­ten Weg 232a, 39104 Mag­de­burg, di­rekt am Has­sel­bach­platz. Der Ein­gang ist auf der Seite Brei­ter Weg, die rote Tür links neben der Buch­hand­lung.

Keine langfristige Bindung, keine teure Investition. Dementsprechend gehören kostengünstige Arbeitsplätze mit entsprechender Infrastruktur wie Internetzugang, Drucker, Scanner, Kopierer und Fax zum Angebot. Die Arbeitsplätze können jeweils montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr bereits ab 10 Euro pro Tag oder auch wochen- und monatsweise gemietet werden. Überdies stehen ein Gruppenarbeitsraum, ein multifunktionaler Konferenzraum und ein gemütlicher Gesellschaftsraum zur Verfügung. Zusatzangebote wie ein eigener Büroschlüssel für den 24-Stunden-Zutritt, ein abschließbarer Rollcontainer oder auch ein Briefkasteneintrag runden das Leistungspaket ab. Für Studenten gibt es übrigens einen Rabatt von 10 Prozent auf den Mietpreis!

Weitere Informationen zu den Räumlichkeiten, Preisen und den tagesaktuellen Belegungsplan sind im Internet unter www.coworking-magdeburg.de zu finden.

SIFE Magdeburg

 

Bildung ist keine Ware

Das die folgende Nachicht aus der Volksstimme vom 29.03.2011 hat den Studierendenrat zu Veröffentlichung einer Stellungsnahme aufgefordert:

Zitat aus dem Volksstimmeartikel:

Im Gespräch ist jetzt auch, dass der dem Kultusministerium zugeordnete Hochschulbereich an das Wirtschaftsministerium gehen könnte. Dieses Planspiel gilt für den Fall, dass das derzeit CDU-geführte Kultusministerium tatsächlich an die SPD gehen sollte. Dann würde die bisherige Kultusministerin Birgitta Wolff neue Chefin des Wirtschaftsressorts.

PM des Sturas im Wortlaut:

Bildung ist keine Ware

Der Studierendenrat der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg spricht sich entschieden gegen die Verlegung der Zuständigkeit für Hochschulangelegenheiten und Wissenschaft vom Kultusministerium in das Wirtschaftsministerium aus. Bildung ist ein zentrales Kulturgut und kein reiner Wirtschaftsfaktor. Findet die besagte Verlegung statt, führt dies unweigerlich zu einer Begünstigung wirtschaftsorientierter Studiengänge und einer Vernachlässigung der für die soziokulturelle und gesellschaftspolitische Entwicklung unentbehrlichen Humanwissenschaften.

Ist der Sinn dieser Maßnahme etwa, eine weitere Kürzung der Regelstudienzeiten zu bewirken und somit den Studierenden die Möglichkeit zu nehmen, sich ganzheitlich zu entwickeln, sich ehrenamtlich zu engagieren und somit über ihr Fachwissen hinaus zu einem gesellschaftlichen Mehrwert beitragen zu können? Oder sollen Forschung und Lehre abhängig vom wirtschaftlichen Profitstreben einzelner Akteure gemacht werden, was zu einer noch einseitigeren Förderung von bestimmten Studiengängen führt?

Die Forderung nach weiterer Kürzung der Studienzeit scheint dem generellen kurzfristigen Denken aus wirtschaftlichen Erwägungen immer näher zu kommen und somit dem Prinzip von Lehre und Bildung, als ein langfristiges und nachhaltiges Entwicklungsmodell, zu widersprechen. Politik darf nicht abhängig von Personen betrieben werden, sondern muss sich nach den fachlichen Zuständigkeiten richten. Solche politischen Taschenspielertricks sind für eine Regierungskoalition, die Verantwortung für die Zukunft übernehmen will, nicht tragbar.

Jegliche Erklärung scheint unplausibel und undurchsichtig. Die Entscheidung für eine solche Verlegung ist intransparent und die Folgen unausweichlich. Die Richtung, die die Politik damit einschlägt, ist auf jeden Fall weit weg von dem was Bildung darstellt. „Jeder hat ein Recht auf Bildung. [...] Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit [...] gerichtet sein“ ( Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte). Wissenschaft und Bildung benötigen für die Entfaltung Unabhängigkeit von Effizienzdenken und stringenter wirtschaftlicher Gewinnmaximierung. Nur wenn Bildung als Selbstzweck erhalten bleibt, kann gewährleistet werden, dass neben der fachlichen Kompetenz auch ein Mehrwert für die Gesellschaft entsteht. „Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste unerlässliche Bedingung“ (Wilhelm von Humboldt)

Der Studierendenrat der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg
http://www.stura-md.de/

geplante Obsoleszenz

Auf Arte lief diese Woche die spannende Dokumentation Kaufen für die Müllhalde.

Die geplante Nutzungsdauer eines Produktes wird seit den 1920ern von den Herstellern von Konsumprodukten künstlich beschränkt mit dem Ziel, das Wirtschaftswachstum kontinuierlich zu halten oder zu steigern. Der Fachbegriff für diese absichtlich verkürzte Lebensdauer ist geplante Obsoleszenz.

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